Sind Klimaanlagen ein Risiko für Kontaktlinsen?

Bei Klimaanlagen gilt für Träger von Kontaktlinsen: Vorsicht walten lassen!

Auch im schönen Spätsommer geht die Arbeit in den klimatisierten Büros weiter. Experten raten deshalb allen betroffenen Linsenträgern weiterhin zur Vorsicht. Sie sollten nicht in der Zugluft sitzen, denn diese trocknet die Linsen aus.

Durch den permanenten leichten Luftzug in klimatisierten Räumen verdunstet das Wasser von der Linsenoberfläche. Aus dem Inneren der Linse strömt Feuchtigkeit nach und verdunstet ebenso. Damit wird die Linse immer trockener. Da hilft nur die Benetzung mit einer wässrigen Lösung, unter Umständen sogar Kochsalzlösung aus der Abspülflasche.

Eine dickflüssige oder ölige Benetzungsflüssigkeit ist nach Ansicht der Augenärzte nicht günstig. Wenn hieraus die Feuchtigkeit verdunstet, bleibt ein schlieriger Film auf der Linse zurück. Zur Auswahl der richtigen Flüssigkeit sollte der Arzt die Benetzungsstörung zuordnen. Entweder ist tatsächlich nur die Klimaanlage der Grund, oder die Tränenflüssigkeit hat eine ungünstige Zusammensetzung. Kontaktlinsenträger sollten aber auch allgemein immer Linsen mit gut benetzender Oberfläche tragen, so die Hamburger Linsenexperten. Dann gebe es weniger Fremdkörpergefühl und Komplikationen.

Die Benetzung überprüft man bei hellem Licht, indem ein Tropfen Kochsalzlösung auf die Linsenvorderfläche getropft wird. Der Tropfen muss sich gut und gleichmäßig auf der Linse verteilen. Gibt es schnell helle gräuliche Flecken, dann ist die Oberfläche der Linse verbraucht und die Linse muss erneuert werden.

Augenarztpraxis Dr. Matthias Kapp

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